Ärzte bei einer Operation
Ärzte bei einer Operation
© Monkey Business / fotolia.com
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Anästhesie – fühlen Sie sich sicher!

„Glück – das ist die Freiheit von Schmerz“, so sagte der Philosoph Arthur Schopenhauer in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Bis dahin war es ein großer, unerfüllter Menschheitstraum, Operationen ohne Schmerzen durchführen zu können. In Narkose oder Anästhesie sind heute Operationen an allen Organen und Körperregionen möglich. Der Begriff Anästhesie stammt aus dem Griechischen und beschreibt einen Zustand der Empfindungslosigkeit. Im Jahre 1846 wurde die erste erfolgreiche Äthernarkose durchgeführt. Das Fachgebiet Anästhesiologie – die Lehre von der Anästhesie - hat sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu einer eigenständigen ärztlichen Tätigkeit entwickelt, ohne die die grandiosen Erfolge der operativen Medizin nicht möglich gewesen wären.

Neben einer Vollnarkose können auch in bestimmten Fällen sogenannte „Teilnarkosen“ oder „Regionalanästhesien“ durchgeführt werden, bei denen die Patienten während der Operation bei Bewusstsein sind, keinerlei Schmerzen verspüren und bei ihrer Lieblingsmusik auf das erfolgreiche Ende der Operation warten.

Verantwortlich für die Durchführung einer Anästhesie sind speziell hierfür ausgebildete Fachärztinnen oder Fachärzte: die „Narkoseärzte“ oder „Anästhesisten“. Die langjährige Ausbildung, der Einsatz modernster Narkosegeräte und Überwachungsapparate und die Verwendung verträglicher Medikamente bieten ein Höchstmaß an Sicherheit, während Sie als Patient in Narkose schlafen oder Musik hören.

Natürlich kommen Sie nicht freiwillig zu uns und bestimmt haben Sie auch bange Erwartungen vor dem, was auf Sie zukommt. Vielleicht haben Sie sogar vor der Narkose mehr Angst als vor der Operation. Diese Sorgen möchten wir Ihnen nehmen.
Wenn ein operativer Eingriff bei Ihnen geplant ist, sind wir, die Anästhesisten des DRK Krankenhauses, für Sie da. Wir sind an Ihrer Seite und helfen Ihnen, die Operation schmerzfrei und so angenehm wie nur möglich zu überstehen.

Damit wir eventuelle Risiken bei Ihnen bereits im Vorfeld erkennen und möglichst gering halten können, möchten wir Sie einige Tage vor dem geplanten Eingriff kennen lernen. In unserer Anästhesie-Ambulanz besprechen wir mit Ihnen, welches das beste Narkoseverfahren für Sie bei der bevorstehenden Operation ist. Zur Planung der Narkose ist es wichtig zu wissen, ob Sie an Erkrankungen leiden, die einer besonderen Aufmerksamkeit und Vorsorge bedürfen. Die Narkose und die Überwachungsmaßnahmen werden speziell für Sie so ausgewählt, dass Sie sich möglichst schnell wieder von dem Eingriff erholen können.

Mit Ihrer Hilfe werden wir in der Anästhesie-Ambulanz die beste Lösung für Sie finden:
  • Zum Vorgespräch bringen Sie bitte alle medizinischen Befunde mit, die Ihr Hausarzt oder Ihr Stationsarzt Ihnen gegeben hat.
  • Wenn Sie sonst gesund sind, benötigen wir  kein EKG und kein ein Röntgenbild der Lunge. Leiden Sie aber an Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, der Lunge oder anderer Organe, dann benötigen wir aktuelle Befunde (z.B. Röntgenbild der Lunge, EKG, Laborwerte), um mit Ihnen über die Vermeidung möglicher Risiken zu sprechen.
  • Füllen Sie bitte unseren Anästhesie-Fragebogen aus, bevor Sie mit dem Narkosearzt sprechen. Sie erleichtern uns damit nicht nur die Arbeit. Wir haben dann auch mehr Zeit für das Gespräch mit Ihnen.
  • Welche Medikamente Sie noch am Morgen des Operationstages einnehmen sollten, besprechen wir mit Ihnen.

Bis sechs Stunden vor Narkosebeginn dürfen Sie noch etwas essen. Bis zwei Stunden vor der geplanten Narkose dürfen Sie noch trinken. Tee, Mineralwasser oder Kaffee mit wenig Milch sind erlaubt. Nicht geeignet sind Fruchtsäfte oder Milchprodukte.

Nach der Operation werden Sie noch für einige Zeit in unserem Aufwachraum überwacht. Wir wollen sicher sein, dass es Ihnen gut geht. Wir kontrollieren ihren Kreislauf, Ihre Atmung und sorgen dafür, dass Sie auch in der weiteren Zeit keine Schmerzen haben. Es macht keinen Sinn, Schmerzen zu erdulden. Daher melden Sie sich bitte, falls Sie noch Schmerzen verspüren sollten. Im Aufwachraum und auch auf der Station werden Ihnen geeignete Schmerzmittel verabreicht. Übelkeit nach Narkosen ist mit den modernen Narkoseverfahren sehr selten. Wir ergreifen alle Maßnahmen, um diese unangenehme Nebenwirkung auf ein Minimum zu reduzieren.

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