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Erweiterung und Umbau der OP-Abteilung am DRK Krankenhaus Neuwied

Am DRK Krankenhaus Neuwied fand am 31. August 2017 im Beisein von Gesundheitsstaatssekretär David Langner der Spatenstich für einen 30 mal 18 m großen, fünfgeschossigen, direkt an das bestehende Krankenhausgebäude anschließenden gelegenen Erweiterungsbau statt. Der Erweiterungsumbau soll insbesondere einen zusätzlichen fünften Operationssaal und die erforderlichen Nebenräume aufnehmen.

Der OP-Neubau wurde notwendig, da die neurochirurgische Belegabteilung seit dem 1. Dezember 2012 als Hauptabteilung geführt wird. „Die Neurochirurgie ist auch überregional sehr erfolgreich“, so Landrat Kaul in seiner Funktion als Landespräsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Wir sind zu 100 Prozent ausgelastet, und die Kapazität der vorhandenen 4 Säle der Operationsabteilung reicht für die Versorgung der Patienten einer weiteren operativen Hauptabteilung nicht mehr aus“, ergänzt Geschäftsführer Bernd Decker. Die durch den OP-Neubau insgesamt höhere Anzahl von Operationen erfordert zusätzlich eine Erweiterung des Aufwachraumes und der OP-Nebenräume. Im Einzelnen sind die Ver- und Entsorgung, Geräteräume, Abstellflächen für Betten und Lafetten sowie die Personalumkleideräume zu nennen. Der Bau des fünften Operationssaales ist ein wichtiger Schritt in der zukunftsorientierten baulichen Weiterentwicklung des DRK Krankenhaues.

„Das Land ist und bleibt in der Krankenhausplanung und -finanzierung ein verlässlicher Partner der Krankenhäuser im Land“, sagte Gesundheitsstaatssekretär David Langner anlässlich des 1. Spatenstichs. „Ich freue mich, dass das Land mit einer Förderung in Höhe von 90 Prozent der förderfähigen Kosten dazu beitragen kann, dass die baulichen Voraussetzungen für eine wesentliche Verbesserung der operativen Behandlung im DRK Krankenhaus Neuwied geschaffen werden.“

Die ersten Gespräche mit dem Gesundheitsministerium über den Bau eines weiteren Operationssaales reichen zurück in das Jahr 2012. Im Vorfeld wurden mögliche Varianten der OP-Erweiterung untersucht. Als beste Lösung wurde gemeinsam mit dem Ministerium ein in Nord-Ost-Richtung gelegener Anbau an das Krankenhausgebäude ausgewählt.

Insgesamt belaufen sich die Kosten der Baumaßnahme auf 8.716.000 €, wovon 6.236.000 € förderfähig sind. Das Gesundheitsministerium fördert die Kosten der Baumaßnahme mit 5.613.000 €. Der verbleibende Restbetrag in Höhe von 3.103.000 € finanziert der Träger des Krankenhauses aus Eigenmitteln. „Das ist eine zukunftsweisende Investition“, betonte Rainer Kaul. „Das DRK betreibt in Rheinland-Pfalz und dem Saarland insgesamt elf Kliniken an 13 Standorten und weiß, dass es wichtig ist, die Häuser weiterzuentwickeln. Wir müssen immer auf der Höhe der Zeit sein, die bestmöglichen Mitarbeiter haben und ihnen die bestmögliche Technik zur Verfügung stellen.“

Verantwortlich für die Gebäudeplanung und Bauleitung ist das Architekturbüro Obermeyer Planen + Beraten GmbH Wiesbaden. Als Fachplaner sind für die technische Gebäudeausrüstung das Ingenieurbüro Seger aus Mühlheim-Kärlich und für die Statik das Ingenieurbüro Müller aus Neuwied beteiligt.

Voraussichtlich fertiggestellt und in Betrieb genommen wird der Erweiterungsbau Mitte 2019.
Neuwied, 05.09.2017
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