Ärzte bei einer Operation

Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Unser Leistungsspektrum

Magnetresonanztomographie (MRT) und Kernspintomographie

Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) oder auch Kernspintomographie ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem mit Hilfe starker Magnetfelder und Radiowellen Schnittbilder von Ihrem Körper und den Organen erzeugt werden. Der Vorteil der Methode liegt für Sie in der fehlenden Anwendung von Röntgenstrahlen und der Möglichkeit, den Körper in unterschiedlichen Schnittebenen und mit sehr hohem Bildkontrast darstellen zu können.

In der Kernspinabteilung erwartet Sie eine speziell ausgebildete Medizinisch-technische Radiologie-Assistentin (MTRA) und ein Röntgenärztin/arzt, die Sie über die Untersuchung informieren.

Damit einerseits Ihre persönlichen Wertgegenstände nicht vom Magnetfeld beeinträchtigt werden (eine Uhr bliebe stehen, alle Scheckkarten würden gelöscht) und andererseits das Magnetfeld nicht gestört wird (schon Büroklammern oder Haarspangen können das Magnetfeld erheblich beeinträchtigen), werden die Patienten gebeten, alle metallhaltigen Gegenstände abzulegen (wie Schlüssel, Mobiltelefone, Münzgeld, Geldbörse, Bankkarten mit Magnetstreifen) und in der Umkleidekabine zu lassen.

Im Tunnel sind Sie nicht von der Außenwelt abgeschnitten. Er ist beleuchtet und durch eine Kamera und ein Mikrophon, hält der untersuchende Arzt Kontakt mit Ihnen. Das ist auch notwendig, weil bei einigen Untersuchungen Messungen mit angehaltenem Atem erforderlich sind. Die während einer Messung hörbaren Klopfgeräusche entstehen durch das An- und Abschalten magnetischer Felder. Diese Geräusche werden manchmal als unangenehm laut empfunden, sind aber völlig harmlos. Um die Untersuchung angenehmer zu gestalten, erhalten Sie einen Gehörschutz mit Kopfhörer, über die Musik für Sie eingespielt wird.

Es ist nicht erforderlich, mit nüchternem Magen zur MRT-Untersuchung zu kommen.

In vielen Fällen ist es notwendig, eine kleine Menge von Kontrastmittel zu geben. Die Injektion erfolgt in eine Unterarmvene über eine Verweilkanüle, die nach der Untersuchung wieder entfernt wird. Das magnetische Kontrastmittel ist nicht schädlich für die Nieren und ruft nur in den seltensten Fällen geringe Nebenwirkungen hervor.

Es gibt Patienten, für die das Liegen in einer Röhre zu unangenehm ist. Gegen dieses beklemmende Gefühl kann ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. In diesen Fällen darf der Patient anschließend nicht selbst ein Fahrzeug steuern und sollte begleitet werden. Alle Patienten bekommen eine Klingel in die Hand, mit der sie sich jederzeit melden können.

Wie soll ich mich im MRT-Gerät verhalten?

Wie bei einer Fotoaufnahme ist es ganz besonders wichtig, dass sich die Patienten während der Messung nicht bewegen. Sie sollen bequem, aber ganz still liegen und möglichst gleichmäßig atmen. Da viele Messungen schrittweise aufeinander bezogen werden, verlängert sich die gesamte Untersuchung durch jede auch nur kleinste Veränderung der Körperhaltung. Nehmen Sie deshalb gleich zu Beginn der Untersuchung eine möglichst angenehme Haltung der Arme und Beine ein. Zwischen den einzelnen Messungen können Sie sich jederzeit an den Arzt wenden.

Für welche Patienten ist MRT nicht als Untersuchungsmethode geeignet?

Es gibt Kontraindikationen für die Untersuchungen im MR-Tomographen. Patienten mit einem Herzschrittmacher und Patienten mit ICD-Systemen, also inplantierbaren Defibrillatoren, dürfen sich generell nicht in einem starken magnetischen Feld aufhalten. Patienten mit OP-Clips im Gehirn oder ferromagetischen Metallsplittern im Bereich des Auges sollten ebenfalls mit dieser Methode nicht untersucht werden. Hingegen sind Implantate, wie zum Beispiel künstliche Herzklappen, die aus Edelmetallen gefertigt sind, keine Kriterien, die eine MR-Tomografie ausschließen. Falls Sie untersucht werden sollen, können Sie im persönlichen Gespräch mit Ihrem Arzt klären, ob es Gründe für oder gegen die MR-Tomografie gibt.

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