Ärzte bei einer Operation

Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Unser Leistungsspektrum

Magen Darm Röntgen

Da der Magen-Darmtrakt, der vorwiegend aus Weichteilen besteht, nur sehr wenig Kontrast erzeugt, ist eine Verabreichung eines Kontrastmittels erforderlich. Dieses wird beim Magen- und Dünndarmröntgen (MDP) als Getränk, bei der Untersuchung des Dickdarmes (Kolonkontrasteinlauf) in Form eines Einlaufs verabreicht.

Eine besondere Untersuchungsform ist die Dünndarmuntersuchung nach Sellink. Hierbei wird eine Duodenalsonde über die Nase oder den Mund eingeführt mit nachfolgender Instillation von Kontrastmittel und einem Quellmittel (Methylcellulose).

Untersuchungen von Magen und Darm werden in erster Linie zur Beantwortung folgender Fragestellungen eingesetzt:

  • Verengungen, Geschwüre oder Geschwülste an Speiseröhre und Magen
  • Innere Hernien (Zwerchfellbruch )
  • Dünndarmerkrankungen - meist entzündlich, z. B. Morbus Crohn; Fistelbildungen
  • Entzündungen, Polypen oder Geschwülste am Dickdarm, Divertikel (krankhafte Ausstülpungen der Wand der Hohlorgane)
  • Klärung anatomischer Verhältnisse nach Operationen am Magen oder Darm

Das Magenröntgen (MDP) kann nur bei leerem Magen eine hohe Aussagekraft erzielen. Die Patienten müssen am Untersuchungstag deshalb nüchtern erscheinen. D.h. 6 Stunden vorher darf man nichts essen oder trinken, möglichst auch nicht rauchen, da Rauchen die Sekretbildung im Magen fördert.

Auch der Kolonkontrasteinlauf kann nur bei leerem Dickdarm eine hohe Aussagekraft erzielen. Die Patienten werden von uns oder von Seiten der Station über die notwendige Vorbereitung des Dickdarmes informiert.

Für die amb. Röntgen- Untersuchungen des Magens und des Dünndarmes sowie zum Kolonkontrasteinlauf ist eine persönliche oder telefonische Anmeldung erforderlich.


Informationen zu Kontrastmitteln

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